So wird an der TUHH Bier gebraut...


Zunächst wird das geschrotete Malz mit Wasser vermengt und in einem Teflonbehälter erhitzt. Dieser als Maischen bezeichnete Vorgang wird durch das Läutern abgeschlossen: Hier werden die ungelösten Komponenten (Treber) durch ein mehrstufiges Filterverfahren abgetrennt. Die so erhaltene Zuckerlösung wird nach weiterer Wasserzugabe und Beimengung von Hopfen-extrakt gekocht (Würzen). Schließlich leitet nach erneuter Feststoffabtrennung die Zugabe der Hefe den Gärprozess ein: Die Kulturen setzen die Zuckerbestandteile in der Lösung teilweise in Alkohol um. Das so entstandene Jungbier lagert nach Abtrennung der Hefen letztendlich unter Verschluss ab, um die nötige Kohlensäure sowie den so einzigartigen Geschmack zu entwickeln. Die Verwendung von Wasser, Gerstenmalz und Hopfen als alleinige Zutaten stellen die Einhaltung des deutschen Reinheitsgebotes von 1516 sicher.